Mit 4:5 (3:3/1:0/0:1) nach Penaltyschießen unterlag der Schlittschuh-Club 07 bei der Neuauflage des letztjährigen Sachsenligafinales.
Beim Club gab Marc Müller sein Debüt, er wechselte vom ECC Preussen Juniors zum Regionalligisten. Dafür muss der Club für längere Zeit auf Martin Ohme verzichten, der wegen einer Knieverletzung nicht spielen kann.
Beide Teams lieferten im ersten Drittel ein von Fehlern geprägtes Spiel ab. Der Club konnte zwar durch Gregor Wemken bereits nach zwei Minuten in Führung gehen, doch weder dieser Treffer noch das 2:0 durch Peter Gräber in der 12. Minute gab dem Spiel der Berliner Sicherheit. So wurde Dresden zum Toreschießen geradezu eingeladen und die Gäste nahmen diese Einladungen auch dankbar an. Ilja Kraft (13.) und Jan-Dominik Rutsatz (18.) sorgten für den Ausgleich. Zwar konnte Marek Strzelecki den Club 79 Sekunden vor der Pause erneut in Führung bringen; nach einer etwas umstrittenen Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Tim Harloff war es erneut Jan-Dominik Rutsatz, der acht Sekunden vor der Pause den 3:3-Ausgleich erzielte.
Mit gut vier Minuten Unterzahl ging es für den Club ins Mitteldrittel, aber sieben Sekunden vor Ende dieser Strafe gelang Kapitän Sebastian Grundmann mit einem Break sogar das 4:3. Es folgte ein hart umkämpftes Match mit nur wenig guten Torchancen. So blieb es nach 40 Minuten bei der knappen Führung der Gastgeber.
Im letzten Drittel machten die Elbestädter dann in Überzahl kurzen Prozess. Ganze drei Sekunden benötigte Robert Zimmermann, um den 4:4 Ausgleich zu erzielen. Es folgten einige Möglichkeiten, vor allem für die Gastgeber, ein Tor wollte aber einfach nicht mehr fallen. Selbst drei Strafen der Dresdner in den letzten sechs Minuten halfen den Gastgebern nicht, um noch einen Treffer zu erzielen. So blieb es beim Unentschieden nach 60 Minuten.
Im Penaltyschießen war es dann der vierte Dresdner Schütze, der für die Entscheidung sorgte. Robert Zimmermann sicherte den Dresdnern den Zusatzpunkt.
Es war nicht der Abend der Berliner, die im spielerischen Bereich nicht das zeigten, was sie eigentlich können. Vielleicht liegt es an den vier Wochen Pause zwischen den Spielen. Nun folgen "nur" zwei Wochen Pause, dann geht es am 21.01. um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion gegen Lokalrivalen FASS Berlin. Auch danach dürfen sich die Berliner über Spielbetrieb nicht beschweren, bis zum 19. Februar müssen noch acht weitere Partien absolviert werden. Der Club belegt im Moment mit 11 Punkten aus sechs absolvierten Partien den vierten Tabellenplatz. Platz 3 kann noch erreicht werden, dazu dürfen aber nicht mehr so viele Punkte abgegeben werden.
Schiedsrichter: Bittner, Cepik
Strafen: Club 13 + 20 Harloff (Unnötige Härte), Dresden 10 + 10 + 20 Tschöpel (Reklamieren, unsportliches Verhalten)
Zuschauer: 140
Tore:
01:56 1:0 Wemken (Harloff)
11:14 2:0 Gräber (Strzelecki, Swiderski)
12:15 2:1 Ilja Kraft (Kramer)
17:58 2:2 Rutsatz (Gründel)
18:41 3:2 Strzelecki (Windler)
19:52 3:3 Rutsatz (Barth, Zimmermann) 4-5
24:11 4:3 Grundmann (Werner) 4-5
46:23 4:4 Zimmermann 4-5
60:00 4:5 Zimermann GWS
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