Mit einem klaren 6:0 (2:0,3:0,1:0) Sieg über Preussen Berlin halten sich die Wild Boys die Chance offen den Anschluss an das Führungsquartett zu schaffen.
Vor gut 300 Zuschauern begannen beide Teams äußerst konzentriert und mit nötigem Respekt. Dennoch waren es dann die Chemnitzer, welche die ersten Chancen verbuchen konnten. Mitte des ersten Drittels dann die erste Strafzeit für die Gäste und die Wild Boys nutzten ihre Überzahl, um durch Kevin Geier mit 1:0 in Führung zu gehen. Chemnitz von nun an das klar tonangebende Team, aber die Gäste blieben dank einiger guter Aktionen immer gefährlich. In der Schlussphase der ersten 20 Minuten dann die zweite Strafzeit des Spiels. Wieder durfte mit Jeffrey
MacPhee ein Berliner für 2 + 10 Minuten die Kühlbox aufsuchen und dies nutzten die Wild Boys mit Hilfe ihrer
numerische Überzahl zu einem Tor. Diesmal war es mit Felix Schümann der Spieler des Monats November der
Gästegoalie Benjamin
Grunwald überwinden konnte. Mit dieser verdienten 2:0 Führung ging es dann in die erste Pause.
Das Mitteldrittel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da stellte Kevin Geier mit seinem zweiten Treffer die Weichen in Richtung Vorentscheidung. Die Chemnitzer drehten nun richtig auf und erhöhten durch Esa
Hofverberg auf 4:0. Es folgte die nächste Strafzeit für die Gäste, da aber auch Michael Stiegler nach einem Revanchefoul gleich mit raus musste, ging es Vier gegen Vier weiter. In dieser Phase krachte ein Schuss von Jörg
Pohling an die Unterkante der Latte, von wo der Puck auf die Linie fiel und erneut war es Esa
Hofverberg, der zur Stelle war um die Scheibe in die Maschen zu drücken. Nach diesem Treffer verließ der Berliner
Goalie entnervt sein Tor und machte Steven
Kügow Platz. Auch der Backup der
Preussen bekam gleich viel Arbeit, konnte aber schnell zeigen
das er ein sicher Rückhalt ist. Mitte der Partie kam, in einem bis dahin fairen Spiel, plötzlich unnötige Härte auf, von der sich die Chemnitzer aber nicht anstecken ließen. Sie hielten Ihre Linie bei und hatten dabei sogar in Unterzahl die große Chance auf 6:0 zu erhöhen. Doch ein Schuss von Eric
Haiduk fand wieder einmal nur den Weg an den Pfosten.
So ging es also mit einem beruhigenden 5:0 in das Schlussdrittel. Während die Wild Boys das Spiel dominierten, merkte man den
Gäste den Frust über den Spielstand an. Doch die Partie hielt sich bis auf wenige Ausnahmen im Rahmen und die zwischenzeitige Härte verflog wieder. Als es die Chemnitzer dann etwas ruhiger angehen ließen, kamen die Gäste besser ins Spiel und erarbeiten sich auch einige gute Chancen. Doch Roman
Kondelik war an diesem Tag nicht zu überwinden und feierte seinen zweiten
Shutout in dieser Saison. Elf Sekunden vor Ende der Partie zeigten die Wild Boys in Person von Felix Schümann noch einmal wie das mit dem Tore schießen geht und der 6:0 Endstand war besiegelt.
Nun geht es am nächsten Wochenende in die Hauptstadt wo es am Samstag (17.12., 19:30 Uhr) das dritte Spiel gegen
Preussen gibt und einen Tag später (18.12., 14:00 Uhr) dann die ebenfalls dritte Partie gegen FASS Berlin auf dem Programm steht. Noch gut in Erinnerung ist dabei das letzte Berlinwochenende im Februar
diesen Jahres, als die Wild Boys mit zwei Siegen die Vizemeisterschaft perfekt machten.
Wild Boys Chemnitz
Tor: Kondelik, Fücker
Verteidigung: Dvorak, Kohlstrunk, Frank,M., Pohling, Frank, K., Neubert
Sturm: Wunderlich, Schümann, Vymazal, Hofverberg, Geier, Haiduk, Rentzsch, Uhlig, Stiegler
1:0 (11:32) Geier (Pohling, Frank,M.) 5-4 PP
2:0 (19:08) Schümann (Kohlstrunk, Vymazal) 5-4 PP
3:0 (20:50) Geier (Hofverberg, Haiduk)
4:0 (25:21) Hofverberg (Geier, Haiduk)
5:0 (27:24) Hofverberg (Pohling, Haiduk)
6:0 (59:49) Schümann (Wunderlich, Frank,M.) 5-4 PP
Strafminuten: 12 + 10 für Frank,K. / 16 + 10 für MacPhee und Leers
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