Heute gibt es nicht nur Neuigkeiten zum Bau von Berlins neuem Sportpalast in der Glockenturmstraße, sondern auch aus dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
Auf der Baustelle hat sich seit dem letzten Besuch am 02.01. nichts Besonderes getan, noch immer ist der Außenbereich weit davon entfernt, einsatzfähig zu sein. Liegt bestimmt am immer noch zu warmen Wetter. Und sollte es doch noch kälter werden, eben am Frost. Wie sich später herausstellte können sich die Arbeiter ruhig Zeit lassen... Hinter der halboffenen Fläche stehen übrigens, noch schön verpackt, zwei Tore. Immerhin wurde daran gedacht, diese zu bestellen...
Am Abend fand die 3. Sitzung des Sportausschusses vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in dieser Legislaturperiode statt. Thema war hierbei auch die Eissporthalle. "Neue Eissporthalle - Nutzung und Belegungsplan" lautete der Tagesordnungspunkt. Der Titel dieses Tagesordnungspunktes hatte sich aber schnell erledigt.
Zu Gast waren mit Riitta Schulze und Dieter Matz zwei Vertreter des BEV, sowie Joachim Stenzel (Eisstockschießen) und Bernd Karsten (Curling) vom ESC 07 Berlin. Und es gab keine guten Nachrichten. "Es tut mir leid für den BEV, Fehler bei den technischen Sicherheitsstandards verhindern eine Freigabe der Anlage zum 01.02.2012." musste Stadträtin Elfi Jantzen berichten. "Eine Öffnung ist frühestens zum 1. März möglich, eine Eröffnungsfeier durch den Bezirk würde dann am 02.03. stattfinden. Wir bedauern das, aber die Sicherheit geht eben vor." Das benötigte Personal ist inzwischen vorhanden und es sollen dann auch beide Eisflächen in Betrieb gehen. Die Begehung durch den TÜV fand übrigens im Dezember statt, nun müssen die beanstandeten Mängel noch beseitigt werden. Ein Protokoll vom TÜV liegt dem Bezirk bisher nicht vor. Erst wenn die Freigabe durch den TÜV erfolgt ist, kann mit der Eisbereitung begonnen werden. Inklusive Testbetrieb dauert diese cirka 30 Tage. Deshalb ist ein Betrieb frühestens ab März möglich. Ein endgültiger Termin ist das allerdings nicht. Dieter Matz reagierte recht gereizt auf diese Nachricht: "Der BEV ist in den letzten Jahren auf der Flucht. Erst die Eissporthalle Jafféstraße, dann die Deutschlandhalle, dann das leidige Thema Ersatzlösung. (...) Wenn ich mir Planung, Finanzierung und Durchführung anschaue, habe ich kein Verständnis für eine Verzögerung von sechs Monaten. Klar kann es zu Verzögerungen kommen, aber nicht in diesem Umfang. Einige Vereinsvertreter wollten uns schon steinigen! Wir danken dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf für die Unterstützung in den letzten Jahren." Na ja, mit dem „steinigen“ sollten die Vereinsvertreter mal ganz vorsichtig sein, schließlich hat die der Standort Deutschlandhalle auch kaum interessiert. Immerhin sollen dann aber beide Eisflächen in Betrieb genommen werden, die dann verbleibende Eiszeit wird durch den Bezirk als Betreiber der Halle gleichzeitig als Testphase genutzt.
Uns tut es auch leid, diese Meldung zu veröffentlichen. So bleibt nur zu sagen, dass wir auch weiterhin vom Bau zu Berlins neuen Eistempel berichten werden und demnächst auch wieder von den Abrissarbeiten der Deutschlandhalle - versprochen.
Zugriffe: 521 Klicks Anzahl der Wörter: 572 Anzahl der Zeichen: 3749
TCE-Plugin by www.teglo.info
Freunde Online
|
|
Freunde Online
()
|