Mit 3:4 unterlagen die Eisbären am Dienstagabend bei den DEG Metro Stars. Dreimal gelang es den Hauptstädtern vor 4175 Zuschauern einen Rückstand gegen die Düsseldorfer wettzumachen. Den vierten Treffer der Gastgeber konnten die Berliner nicht mehr ausgleichen. Die Tore für den EHC erzielten Mads Christensen (6.), Barry Tallackson (15.) und Jon Sim (35./PP).
“Das war ein typisches DEG-Eisbären-Spiel”, resümierte der Düsseldorfer Cheftrainer Jeff Tomlinson nach dem Spiel und brachte es damit sehr schön auf den Punkt. Die Eisbären hatten nämlich eine Vielzahl an Torchancen, 39 Torschüsse der Berliner standen 24 der Düsseldorfer gegenüber, konnten aber lediglich drei davon nutzen.
Der erste und der zweite Treffer in Drittel eins fielen dabei mehr oder weniger identisch. Einmal passte
Jon Sim von hinterm Tor auf Mads Christensen davor, der direkt einschoss. Beim 2:2 war es Nick Angell der von hinterm Tor auf Barry Tallackson vor dem DEG-Gehäuse spielte und der Torjäger Nummer 1 der Berliner traf zu seinem 20. Saisontor. Zuvor hatten die Düsseldorfer Tyler Beechey und Patrick Reimer zwei Kontertore erzielt.
Der dritte Ausgleich der Eisbären fiel im Powerplay. Sven Felski fing einen Befreiungsschuss des DEG-Verteidigers Andy Roach ab, brachte den Puck zum Tor, Jon Sim setzte nach und erzielte sein erstes DEL-Tor. Dieser Treffer folgte direkt auf ein Überzahltor der Düsseldorfer von Evan Kaufmann.
Kurz vor Drittelende des Mittelabschnitts dann schon die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Connor James erzielte das 4:3.
Im Schlussdrittel hatten die Bären einen schlechten Start, erspielten sich aber mit zunehmender Spieldauer erneut viele gute Torchancen, durften in Überzahl ran, nachdem Roach TJ Mulock mit dem Schläger überm Auge getroffen hatte und der mit vier Stichen genäht werden musste, nahmen Rob Zepp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber kamen nicht mehr an Bobby Goepfert im Düsseldorfer Tor vorbei.
Kein Wunder, dass sich Ex-Eisbär Tomlinson nach dem Spiel dann auch vor allem bei seinem Goalie für die Punkte bedankte: “Ich muss Goepfert wieder einmal ein Kompliment aussprechen.”
Die Eisbären gingen also trotz eines guten Spiels leer aus und empfangen nun am Freitag um 19.30 Uhr die Krefeld Pinguine in der o2 World.
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