Die Eisbären Berlin verabschiedeten sich mit einer 3:4-Heimniederlage (1:2; 1:1; 1:0; 0:1) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg in die neuntägige Länderspielpause. Die 14.200 Zuschauer (ausverkauft) in der o2 World wurden somit Zeuge eines nahezu historischen Ereignisses: Im Jahre 2004 hatten die Grizzlys zum letzten Mal ein Gastspiel bei den Eisbären gewonnen. Wie alle Serien fand auch diese ein Ende.
Im Schlussdrittel verlegten sich die Niedersachsen aufs Kontern, warteten auf die Fehler der Berliner. Die konnten, wenn entstanden, von ihnen jedoch ausgebügelt werden. In der Offensive mühten sich die Hausherren redlich, standen sich aber entweder selbst im Weg oder scheiterten an Wolfsburgs mit allen Mitteln kämpfenden Defensive. Wie nicht anders zu erwarten, knackten die Eisbären diese erst spät: Chefcoach Don Jackson hatte Rob Zepp für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen, 58 Sekunden Spielzeit verblieben noch, da traf TJ Mulock zum 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung jedoch neigte sich die Waage endgültig den Gästen zu. Christopher Fischer bescherte den Wolfsburgern mit seinem Treffer (62.) den ersten Auswärtssieg in Berlin seit 2004.
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