Samstag, den 04. Februar 2012 um 09:02 Uhr Matthias Eckart - Hockeyweb
    Drucken PDF

      Die Eisbären Berlin verabschiedeten sich mit einer 3:4-Heimniederlage (1:2; 1:1; 1:0; 0:1) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg in die neuntägige Länderspielpause. Die 14.200 Zuschauer (ausverkauft) in der o2 World wurden somit Zeuge eines nahezu historischen Ereignisses: Im Jahre 2004 hatten die Grizzlys zum letzten Mal ein Gastspiel bei den Eisbären gewonnen. Wie alle Serien fand auch diese ein Ende.

        Ein erstes Drittel, in dem hüben wie drüben nicht so fürchterlich viel passierte, gewann gegen Ende plötzlich noch erheblich an Brisanz: Erst nutzte Christoph Höhenleitner in der 16. Spielminute einen schlampigen Wechsel der Hausherren und überwand Eisbären-Torsteher Rob Zepp mit einem knochentrockenen Schuss ins rechte Eck zur Gäste-Führung. Ganze 29 Sekunden vor der ersten Pausensirene erhöhte Wolfsburgs Neuzugang Adrian Foster gar auf 2:0. Noch einmal kamen die Berliner in die Angriffszone, Florian Busch bediente Barry Tallackson und der hämmerte den Puck in letzter Sekunde zum 1:2-Anschluss für den Tabellenführer in die Maschen. Ohne Tallacksons neunzehnten Saisontreffer wären vielleicht schon hier die Weichen in Richtung des von den Grizzly Adams so heiß ersehnten Auswärtserfolg in der Hauptstadt gestellt gewesen. So aber gelang Sven Felski 56 Sekunden vor Ende eines deutlich turbulenteren Mittelabschnitts der 2:2-Ausgleich für die Eisbären. Damit war die Messe aber längst nicht gesungen! Denn als keine drei Sekunden mehr zu spielen waren, netzte John Laliberte bei angezeigter Strafe gegen die Hausherren zur erneuten Wolfsburger Führung ein.

        Im Schlussdrittel verlegten sich die Niedersachsen aufs Kontern, warteten auf die Fehler der Berliner. Die konnten, wenn entstanden, von ihnen jedoch ausgebügelt werden. In der Offensive mühten sich die Hausherren redlich, standen sich aber entweder selbst im Weg oder scheiterten an Wolfsburgs mit allen Mitteln kämpfenden Defensive. Wie nicht anders zu erwarten, knackten die Eisbären diese erst spät: Chefcoach Don Jackson hatte Rob Zepp für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen, 58 Sekunden Spielzeit verblieben noch, da traf TJ Mulock zum 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung jedoch neigte sich die Waage endgültig den Gästen zu. Christopher Fischer bescherte den Wolfsburgern mit seinem Treffer (62.) den ersten Auswärtssieg in Berlin seit 2004.

        Zugriffe: 89 Klicks Anzahl der Wörter: 453 Anzahl der Zeichen: 3009

        TCE-Plugin by www.teglo.info

        Chat

        Freunde Online

        Freunde Online () max min

        Letztes Saisonspiel
        11.03.2012 14:30
        Eisbären Berlin
         - 
        Kölner Haie
        Spiele gegeneinander:
        3 / 0 / 1 (S/U/N)
        • 11.03.2012 4:3 (h)
        • 28.02.2012 1:2 (a)
        • 23.12.2011 4:2 (a)
        • 21.10.2011 4:2 (h)
        Stand: 11.03.2012 [©]
        PATHWAY_MSG   StartD E LGrizzlys gewinnen Spiel der späten Tore
        | + - | RTL - LTR