Mit 2:1 gewannen die Eisbären Berlin durch zwei späte Tore von Daniel Weiß und Julian Talbot im ausverkauften Eisstadion am Pulverturm in Straubing vor fast 6000 Zuschauern.
Den Berlinern fehlten mit Denis Pederson, Dominik Bielke, Stefan Ustorf, Mads Christensen, André Rankel und Constantin Braun erneut sechs verletzte Stammspieler. Immerhin kehrte Sven Felski nach seiner überstandenen 4-Spiele-Sperre wieder in die Aufstellung zurück und begann die Partie als Mittelstürmer der dritten Reihe zwischen Jon Sim und Tyson Mulock. Straubing startete recht rasant ins Match, die Eisbären hielten gut gegen, mussten aber in Minute fünf das erste Gegentor hinnehmen. In Überzahl kombinierten die Tiger kurz bevor Dany Weiß zurück aufs Eis kam sehr schnell und so hatte Daniel Sparre keine Probleme zum 1:0 einzuschießen.
Danach entwickelte sich ein heißer Tanz auf Messers Schneide mit einigen guten Torchancen auf beiden Seiten. Allerdings gab es auch unschöne Szenen. Wie etwa die, als Jens Baxmann noch im ersten Drittel von einem Straubinger gecheckt wurde und dann nicht mehr weiterspielen konnte. “Ich habe immer noch einen ordentlichen Brummschädel”, sagte der Eisbärenverteidiger nach seiner Rückkehr aus dem Straubinger Krankenhaus. Dort wurde zwar nichts weiter festgestellt, der Verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung bleibt jedoch.
Florian Busch konnte nach einer Aktion im zweiten Abschnitt das Match auch nicht beenden und scheint nun seine vorher schon lädierte Hand dermaßen verletzt zu haben, dass auch er länger auszufallen droht. Doch damit nicht genug.
Darin Olver wurde im ersten Drittel mit einer 10-Minuten-Disziplinarstrafe belegt. Da dies nach seinen Disziplinarstrafen gegen Hamburg und Düsseldorf bereits seine dritte Strafe war, muss er in der nächsten Partie pausieren.
Dennoch kämpften die Berliner weiter und belohnten nicht nur die über 100 angereisten Fans des Hauptstadtclubs, sondern auch ihren Goalie Rob Zepp, der sie bis dato im Spiel gehalten hatte.
Zuerst leitete Jon Sim mit einem schnellen Pass auf Sven Felski einen Angriff ein, bei dem der Eisbären-Routinier noch zwei Mal scheiterte, Dany Weiß dann aber dank ein wenig Konfusion von Straubings gut spielendem Keeper Barry Brust die Scheibe über die Linie schieben konnte. Der Jubel war recht groß in dieser 53. Minute, man erinnerte sich als aufmerksamer Beobachter aber auch an das letzte Spiel der Eisbären in Straubing, als der EHC das Match ebenso recht spät zum 1:1 ausglich dann aber zwei Minuten vor Schluss in einer Unterzahl durch einen weiteren Straubinger Treffer das Spiel 1:2 verlor.
Diesmal aber lief es genau in die andere Richtung. Laurin Braun musste in der 55. Minute in die Kühlbox, aber die Eisbären spielten eine tolle Unterzahl, liefen einen Konter mit Frank Hördler, Sven Felski und Julian Talbot und letzterer verwandelte diese Chance zur erstmaligen Führung in der 56. Minute und damit auch zum 2:1-Endstand.
Die Eisbären nämlich brachten den Vorsprung über die Zeit und fuhren so im Spitzenspiel beim Tabellenfünften drei nicht ganz unwichtige Punkte zur Verteidigung der Tabellenführung ein.
Leider jedoch werden höchstwahrscheinlich im letzten Match vor der Februarpause mit Busch, Baxmann und Olver drei weitere Spieler fehlen. Am 3. Februar empfangen die Eisbären um 19.05 Uhr in der o2 World die Grizzly Adams Wolfsburg. Die letzten 350 Tickets für diese Partie gibt’s im Eisbären-Onlineticketshop.
Zugriffe: 103 Klicks Anzahl der Wörter: 737 Anzahl der Zeichen: 4749
TCE-Plugin by www.teglo.info
Freunde Online
|
|
Freunde Online
()
|
|