Mit 2:6 unterlagen die Eisbären Berlin bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Für die Berliner waren Barry Tallackson (12. Minute) und Sven Felski (51./PP) erfolgreich. Letzterer musste somit mit einer Niederlage sein 900. DEL-Spiel beenden.
Über 1000 Eisbärenfans waren per Vitamin G’winner Sonderzug, Bus und PKW angereist, um das Eisbärenteam in Nürnberg zu unterstützen und machten die Partie trotz der vielen Gegentore zu einem Heimspiel für den Tabellenführer. “Sie haben von Beginn an Druck entwickelt und uns so den Schneid abgekauft”, sagte Don Jackson mit dem nötigen Respekt über die wirklich gut eingestellten und auch läuferisch so wie kämpferisch stark auftretenden Franken. Die 1:0-Führung in Minute acht war deshalb verdient für die Gastgeber. Das Tor von Shane Joseph war eine tolle Powerplay-Kombination und einer der vier (!) Nürnberger Überzahltreffer in dieser Partie. Verdient war auch der Ausgleich der Eisbären. Nicht nur wegen des schönen Zusammenspiels über Busch, Olver und Tallackson oder weil es das erste Tor von Barry Tallackson nach acht Spielen ohne war, sondern auch, weil die Berliner sich vor und nach diesem Treffer eine ordentliche Anzahl an Torchancen erspielen konnten. Kurz vor Drittelende dann aber ein unglücklich abgefälschter Schuss von Jame Pollock von vor der blauen Linie und die Eistiger gingen mit einer Führung in die Drittelpause.
Der zweite Abschnitt brachte die alleinige Show vom besten Ice Tigers Spieler, Topscorer Yan Stastny. Innerhalb von elf Minuten erzielte er drei Treffer (zwei davon in Überzahl) und sorgte so bis zum 5:1 für die Vorentscheidung in der Partie. Im Schlussdrittel musste der nun eingewechselte Kevin Nastiuk die Scheibe einmal aus dem Netz holen. Gleich in der 42. Minute traf Vitalij Aab zum 6:1. Und dann gab es noch zwei statistisch interessante Werte. Beim 2:6 aus Eisbärensicht in Minute 51 erzielte Sven Felski in seinem 900. DEL-Spiel seinen 222. DEL-Treffer mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Den Pass bekam er von Denis Pederson, der damit in seinem zweiten Match nach seiner Verletzungspause seinen ersten Scorerpunkt markierte.
Nach dem Spiel feierten die Fans der Gastgeber ihr Team, viel länger, ausgiebiger und lauter aber sangen die Eisbärenfans. Noch eine halbe Stunde nach Spielschluss war die Eisbärenkurve fast komplett besetzt und ähnlich laut wie während des Spiels, sodass sich die Abfahrt des Teambusses der Eisbären verzögerte, weil Don Jackson, Vince Malette und einige Spieler sich schnell noch einmal beim Anhang für die Unterstützung bedankten. Deshalb war das Urteil des fränkischen Sitzplatzzuschauers neben der Pressetribüne auch folgerichtig: “Der Titel für die besten Fans geht heute ganz klar an die Eisbären.”
Zugriffe: 249 Klicks Anzahl der Wörter: 638 Anzahl der Zeichen: 4056
TCE-Plugin by www.teglo.info
Freunde Online
|
|
Freunde Online
()
|
|