Im zweiten Spiel beim 22. Deutschland Cup traf die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft mit ihrem neuen Bundestrainer Jakob Kölliker auf die Eidgenossen aus der Schweiz. Für Jakob Kölliker ist dies nicht nur die Premiere hinter der Deutschen Bank, sondern er trifft auf die Schweiz für die er selbst über 213 Mal auf dem Eis stand und sehr lange als Rekordnationalspieler bekannt war. Er war auch zusammen mit Ralph Krüger für den Aufschwung im Schweizer Eishockey verantwortlich.
Das Spiel beginnt schwungvoll und die Deutsche Mannschaft erarbeitet sich im ersten Powerplay einige gute Torchancen, doch leider nutzen die Schweizer in der 7. Minute in Unterzahl eine Konterchance durch Romy Kevin zum 0:1. Nach der Führung gerät Deutschland zunehmend unter Druck und muss ich in einer doppelten Unterzahl, nachdem Nikolai
Goc nach einem Bandencheck 2+10 Minuten erhalten hatte erstmals beweisen.
Nach zwei Strafzeiten für die Schweizer Mannschaft im Mittelabschnitt war es in der 31. Minute ganz zur Freude der ca. 4.500 Zuschauer in der Münchner Olympiahalle soweit, als auf Vorlage von Kai
Hospelt der Berliner Andre
Rankel das erste Tor erzielte und sein Team somit zurück ins Spiel brachte. Mit dem wichtigen Ausgleich und den Fans im Rücken wird das Spiel von Deutschland um einiges besser und sie setzen die Schweiz minutenlang unter Druck und feuern aus allen Rohren auf den Kasten von
Genoni.
In der 39. Minute lässt Patrick Reimer einen mächtigen Schlagschuss los, bei dem der Eishockeyschläger bricht und im hohen Bogen über das Eis fliegt, Philip
Gogulla von den Kölner Haien steht vor dem Schweizer Tor und fälscht die Scheibe unhaltbar zum 2:1 Führungstreffer für Deutschland ab.
Nur 12 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt als die Halle erneut jubelt. Niki
Goc erzielte das 3:1 mit einem Schlagschuss von der blauen Line unhaltbar für den Schweizer
Goalie. Wer jedoch gedacht hätte, dass das Spiel somit schon gelaufen wäre, der wurde in der 46. Minute durch den 2:3 Anschlusstreffer der Schweizer eines besseren belehrt. Beide Mannschaften spielten danach auf hohem Niveau und mit viel Tempo, es entwickelte sich ein gutes und schnelles Eishockeyspiel mit vielen hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten. Die letzten zwei Minuten nehmen die Schweizer den Torhüter vom Eis und erzielen mit 6 gegen 4 einen
vermeindlichen Ausgleichstreffer, der allerdings von Schiedsrichter Aumüller wegen Torraumabseits nicht gegeben wird. Philip
Gogulla erzielt 20 Sekunden vor dem Ende mit einem
Emtynet Goal den entscheidenden 4:2 Siegtreffer.
Beste Spieler der Partie wurden bei den Schweizern der Torhüter
Gironi und bei
der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft Kai
Hospelt.
Bilder vom Spiel gegen die Schweiz und vom Nachmittagsspiel sind in unserer
Galerie verfügbar.
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