Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 07:32 Uhr Matthias Penk - OSC Eisladies Berlin
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      Es sind ja nicht nur die drei Anfangsbuchstaben des Ortsnamens, die die Eisladies aus Berlin mit den Bärinnen aus Bergkamen verbindet; beide Teams müssen auch noch acht Bundesligaspiele absolvieren und in vier davon tritt man bis zum Ende der Bundesligasaison gegeneinander an. Den Auftakt dieses „Quartetts“ bildet das kommende Wochenende, an dem das Team aus Bergkamen zwei Mal im Wellblechpalast aufläuft. Aber damit hat es sich schon auch mit diesen Gemeinsamkeiten.

        Die Mannschaft von Trainer Robert Bruns liegt derzeit mit 13 Punkten aus 12 Spielen auf Platz 5 der Tabelle und damit sieben Punkte hinter dem Team von Trainerin Johanna Ikonen. Das ist aber sicherlich kein Grund zur Überheblichkeit; wie gefährlich das Team aus dem Ruhrpott sein kann, bewies es während dieser Saison unter anderem in drei Spielen. Zu Hause fügten die Bärinnen den Damen aus Memmingen mit einem 3:2 nach Penaltyschiessen deren bisher einzige Saisonniederlage zu und auch Planegg musste leiden – ein 4:3 über den Tabellenzweiten nach regulärer Spielzeit bewies es. Auswärts konnten die Bärinnen zwar bisher nur in Garmisch punkten, aber da hieß es nach 60 Minuten 0:0 und ebenfalls ein Penaltyschießen entschied über den Erfolg und die zwei Punkte für die Bärinnen. Außerdem könnte das Team aus Bergkamen mit Punkten bei den Eisladies schon die vorzeitige Teilnahme am Pokalturnier in Berlin festmachen. Sie haben zwar 12 Punkte Vorsprung auf Esslingen, aber theoretisch kann der Tabellenletzte noch an Bergkamen vorbeiziehen.

        Also gilt volle Konzentration für die Eisladies, um den Abstand zu den Verfolgern nicht nur zu halten, sondern mit einem Doppelschlag vielleicht noch auszubauen. Und besser wäre es auch, denn zwischen den Spielen gegen Bergkamen muss die Mannschaft gegen Tabellenführer Memmingen und den Tabellenzweiten Planegg antreten. Leichter wird es also nicht und wie es im negativen Sinne gehen kann, zeigte am vergangenen Wochenende das Team aus Garmisch-Partenkirchen und nahm drei Punkte in die Heimat mit.

        Erfreuliches gibt es indes auch abseits vom aktuellen Geschehen und damit dem Thema Nationalmannschaften zu berichten. Irene Heise (Stammverein ESV Halle 04) wurde ein weiteres Mal zur U15-Frauennationalmannschaft berufen, die vom 10. – 12. Februar am Vier-Nationen-Turnier in Dvur Králóve/Tschechien teilnimmt. Der OSC Berlin gratuliert allen Beteiligten und wünscht viel Glück sowie Erfolg beim Turnier.

        Und damit noch nicht genug, denn aller Voraussicht nach werden sowohl Irene Heise als auch Celine Breite und Paula Nix zu ihrem ersten Bundesligaeinsatz für das Team der Eisladies kommen, aber die endgültige Entscheidung fällt erst am Freitag nach dem Abschlusstraining.

         

        Spielbeginn im Wellblechpalast ist am Sonnabend um 19.30 Uhr und am Sonntag um 13.00 Uhr.

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