Auch beim zweiten Vergleich der Eisladies mit dem SC Garmisch-Partenkirchen hatten die Gastgeberinnen einigen Widerstand zu brechen. Mit 3:1 (0:1/2:0/1:0) siegte der OSC und hält damit den Vorsprung auf die Damen aus Garmisch.
Bei den Eisladies gab es zwei Veränderungen im Vergleich zum Vortag, denn Muriel Scheuerlein und Lara Fischer fehlten OSC-Trainerin Johanna Ikonen. Im Tor begannen wie am Vortag Mareike Krause (OSC) und Lisa Geml (SC GAP). Eines war klar, die Gastgeberinnen wollten sich für die Niederlage im ersten Spiel revanchieren.
Die Eisladies begannen zwar konzentriert, taten sich aber wieder schwer, den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Und die wenigen guten Chancen, die sich für den OSC ergaben, waren eine sichere Beute für Garmischs Torfrau. Eine Parallele zum Vortag war das 0:1 durch Sybille Kretschmar. Eine Einladung von Berlins Abwehr nahm sie gerne an, um Garmisch in Führung zu bringen. Die Eisladies machten sich das Leben also wieder selbst schwer.
Auch im Mittelabschnitt versuchten die Gastgeberinnen alles, um endlich zu Toren zu kommen. Sieben Minuten waren im 2. Drittel gespielt, da erlöste Anja Scheytt nach einem schönen Zuspiel von Franziska Busch die Anhängerschaft der Berlinerinnen mit dem 1:1-Ausgleich. Es folgte ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, denn Garmisch spielte in den nächsten Minuten mit. Der OSC nutzte den dadurch entstandenen Platz, um per Break zum 2:1 zu kommen. Einen Schuss von Laura Kluge konnte Garmischs Torfrau noch parieren, gegen den Nachschuss von Franziska Busch jedoch war sie machtlos (33.). Da die Werdenfelser weiter mitspielten, ergaben sich für die Eisladies noch weitere gute Möglichkeiten; bis zur Pause wollte aber kein weiterer Treffer fallen.
Mit viel Schwung gingen die Eisladies in das letzte Drittel. Da die Abwehr der Gäste aber erneut gut stand, gab es kaum Torchancen. Garmisch verließ sich weiter auf Breaks, die zwar selten, aber stets gefährlich waren. Drei Minuten vor dem Ende erlöste Susann Götz dann die Anhänger der Eisladies mit dem 3:1. Nach einem Break scheiterte sie zunächst, spielte den Abpraller jedoch in den Rücken von Lisa Geml, so dass der Puck auf der Linie liegenblieb. Nachdem die Kapitänin das Tor umkurvt hatte, lag die Scheibe immer noch dort und so hatte sie keine Schwierigkeiten, diese über die Linie zu drücken (58). Den Eisladies gelang durch diesen Sieg die Revanche für die am Vortag erlittene Niederlage, aber Garmisch zeigte auch in diesem Spiel eine gute Leistung und machte den Berlinerinnen das Leben sehr schwer.
Der Einsatzwille der Eisladies stimmte an diesem Wochenende, spielerisch aber muss noch mehr kommen. Neuzugang Tatjana Voigt zeigte eine solide Leistung.
Schiedsrichter: Schulz – Adler, Hüffner
Strafen OSC 4 Garmisch 8
Tore:
15:12 0:1 Kretschmar (Gerstmeir)
26:59 1:1 Scheytt (Busch)
32:18 2:1 Busch (Kluge, Scheytt)
57:39 3:1 Götz (Kamenik, Friede)
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