Den Start in das neue Jahr hatten sich die OSC Eisladies sicherlich anders vorgestellt. Mit 2:3 (0:2/2:0/0:1) unterlagen sie beim ersten Heimspiel des Jahres dem SC Garmisch-Partenkirchen.
Bei den Eisladies gab Tatjana Voigt ihr Debüt, sie spielte letzte Saison beim ECDC Memmingen und war in dieser Saison bisher beim Ulm/Neu Ulm aktiv. Das Tor hütete Mareike Krause. Garmisch kam mit lediglich 11 Feldspielerinnen und Goalie Lisa Geml nach Berlin, was aber kein Grund sein sollte, den Gegner zu unterschätzen.
Garmisch spielte dann auch auf Konter, was den Eisladies einige Probleme bereitete. Bei den Gastgeberinnen lief es nicht rund, zwar konnten sie sich einige gute Möglichkeiten erspielen, insgesamt zeigten sie aber nicht das, was sie eigentlich können. Garmisch machte dem OSC dann vor, wie gute Chancenverwertung funktioniert. Elenora Dalpra erkämpft sich hinter dem Tor der Berlinerinnen den Puck, passt vors Tor und Bettina Schade verwandelte (16.). 21 Sekunden vor der Drittelpause steht Sybille Kretschmar mutterseelenallein an der blauen Linie der Eisladies, die ihrerseits im Drittel der Garmischer waren. Einen Pass von Lydia Lanzl landet bei der Stürmerin, die keine Probleme hat Berlins Torhüterin zu überwinden.
Mit wesentlich mehr Druck gingen die Eisladies in die 2. Runde. Aber die Abwehr der Gäste stand sehr gut, Breaks fuhren sie nicht mehr viele und Berlins Goalie verbrachte ein sehr ruhiges Drittel. Zum Ende des Drittels wurden die Eisladies dann für ihre Bemühungen belohnt. Anne Bartsch im Nachschuss und Nina Kamenik nach schönem Pass von Susann Götz sorgten für einen 2:2-Zwischenstand nach 40 Minuten.
Es ging also wieder „bei Null“ los. Wer dachte, die Gäste waren auf Grund der späten Gegentore vom Mittelabschnitt geschockt, wurde eines Besseren belehrt. Denn Garmisch erzielte nach 91 Sekunden das 2:3 durch Elenora Dalpra. Die Eisladies mühten sich dann natürlich darum, den Ausgleich zu erzielen. Der Einsatz bei den Berlinerinnen stimmte auch, nur das Resultat nicht. Und an diesem sollte sich trotz aller Bemühungen nichts ändern.
Garmisch brachte mit viel Einsatz den Vorsprung über die Runden, den Eisladies gelang es trotz aller vorhandenen Chancen nicht, den Ausgleich zu erzielen. Die Möglichkeit es besser zu machen haben sie am Sonntag um 16:30 Uhr.
Schiedsrichter: Schulz – Adler, Hüffner
Strafen OSC 4, Garmisch 10
Tore:
15:52 0:1 Schade (Dalpra)
19:39 0:2 Kretschmar (Lanzl)
37:24 2:1 Bartsch (Vuille-dit-Bille, Friede) PP1
38:50 2:2 Kamenik (Götz)
41:31 2:3 Dalpra (Berndaner)
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